Info-Webinar: Digitale Barrierefreiheit mit Gebärdensprach-Avatar

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Verpflichtung zur digitalen Barrierefreiheit: Aktualisierte Gesetzgebung

Gloria-GebaerdensprachAvatar-AVASAG-ohne-DGS-Logo-kl.jpg#asset:1714Wie Sie als Unternehmen oder Behörde neue digitale Wege gehen, um die aktualisierte Gesetzgebung zur digitalen Barrierefreiheit zu erfüllen!

Aktuelle Einblicke in das Forschungsprojekt AVASAG „Avatar-basierter Sprachassistent zur automatisierten Gebärdenübersetzung“ und das Beteiligungsprojekt KGA „Kommunaler Gebärdensprach-Avatar“ für Kommunen und Kreise

Zur aktualisierten Gesetzgebung: BFSG und BITV 2.0
Nachfolgend zum am 2. Juni 2021 aktualisierten Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) und der am 21. Mai 2019 aktualisierten Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV) setzt das vom Bundestag verabschiedete Barrierefreiheitsgesetz (BFG) bzw. Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) vom 16. Juli 2021 eine EU-Richtlinie zum Abbau von Hürden beim Zugang zu Informationen und Kommunikation um.
Mit dem Ziel alltägliche digitale Anwendungen via Computer, Tablet, Smartphone, Geld- oder Ticketautomaten barrierefrei nutzbar zu machen, müssen Unternehmen und Behörden dementsprechend eine digitale Infrastruktur ohne Hürden zur Verfügung stellen. Die Relevanz der Umsetzung einer digitalen Barrierefreiheit wurde im Juni 2022 in der Bundesrepublik Deutschland mit dem Erlass der Verordnung zum Barrierefreiheitsstärkungsgesetz unterstrichen. Nun müssen auch bestimmte Dienstleistungen und Produkte künftig barrierefrei hergestellt und vertrieben bzw. angeboten werden.

AVASAG-Forschungsprojekt: Avatar-basierter Sprachassistent zur automatisierten Gebärdenübersetzung
Charamel arbeitet federführend im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundprojekts an einem KI-basierten (Künstliche Intelligenz) automatisierten Gebärdenübersetzungstool (AVASAG).
Ziel des Forschungsprojektes: Im Verbundprojekt AVASAG wird ein echtzeitgesteuerter 3D-Gebärdensprach-Avatar zur automatischen Übersetzung deutscher Texte in Gebärdensprache entwickelt. Hierdurch soll eine qualitativ realistische Darstellung eines 3D-Gebärdensprach-Avatars eine digitale und barrierefreie Kommunikation ermöglichen, um so einen Mehrwert für Gehörlose zu bieten, die besser an der Digitalen Gesellschaft teilhaben können. AVASAG bietet die Möglichkeit, Inhalte automatisiert und dynamisch generieren zu können und so die Interaktion und Kommunikation auf digitalen Kanälen zu optimieren.
Verbundpartner: Gemeinsam forschen und entwickeln - Charamel GmbH (Projektleitung und Spezialist für interaktive Avatar-basierte Assistenzsysteme), yomma GmbH (Experte für Gebärdensprache), Ergosign GmbH (Pionier für User Experience Design), Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz [DFKI] GmbH (Forschungsbereiche "Kognitive Assistenzsysteme", "Sprachtechnologie und Multilingualität"), Technische Hochschule Köln (Institut für Medien- und Phototechnik) und die Universität Augsburg (Human Centered Multimedia, HCM).
Wegweiser: Nachfolgend zum Forschungsprojekt entstanden und entstehen weitere Projekte wie der Kommunale Gebärdensprach-Avatar (KGA) für Kommunen und Kreise, der Museale Gebärdensprach-Avatar (AVATASI) für Museen und weitere.

KGA-Beteiligungsprojekt: Kommunaler Gebärdensprach-Avatar - Modulare Gebärdenübersetzung zur Umsetzung der Digitalen Barrierefreiheit für Kommunen und Kreise
Derzeit bieten wir von der Charamel GmbH die Teilnahme und Unterstützung des Projektvorhabens „Kommunaler Gebärdensprach-Avatar“ an, zur möglichen Umsetzung und Entwicklung eines Gebärdensprach-Avatars zur Übersetzung von Texten in Gebärdensprache im Rahmen kommunaler Anforderungen (Untertitel reichen nicht, denn für viele Gehörlose ist Textsprache eine Fremdsprache). Für diese Übersetzung ist die Entwicklung eines umfangreichen Datenkorpus notwendig, der zunächst manuell produziert werden muss und ein umfangreiches Vokabular für noch zu definierende Anwendungsfälle enthalten wird. Diese Anforderungen werden im Projektverlauf evaluiert und im Anschluss umgesetzt. Unverbindliche erste Ablaufbeschreibungen des Vorhabens dienen im ersten Schritt der Überprüfung von Anforderungen und Interessenabwägung zur Mitarbeit und Unterstützung an der Umsetzung automatisierter Übersetzung von Text in Gebärdensprache. Eine Umsetzung ist abhängig von der final am Vorhaben mitarbeitenden Anzahl von Kommunen und Kreisen. Viele Kommunen und Kreise haben sich bereits für eine Beteiligung entschieden und das Erreichen der kritischen Marke als Voraussetzung für einen Start rückt in greifbare Nähe. Bei Interesse zur Beteiligung/ Unterstützung des Projektes steht Ihnen neben unseren kostenlosen Info-Webinaren auch unser FAQ-Avatar zur Verfügung, der häufig gestellte Fragen beantwortet:
https://gebaerdensprach-avatar.charamel.de

Der kollektive Weg zum Kommunalen Gebärdensprach-Avatar - Gemeinsam für Digitale Teilhabe:
Entwicklung, Umsetzung und Generierung von Übersetzungen von Text in Gebärdensprache als KI-basiertes System ist nur im Kollektiv möglich. Einzelne Übersetzungen für Kommunen und Kreise sind zu kostenintensiv bzw. eine umfassende digitale Teilhabe wird auf diesem Weg nie möglich sein. Das Vorhaben „Kommunaler Gebärdensprach-Avatar“ bündelt Ihre Inhalte und baut gemeinsam mit Ihnen eine zentralisierte Übersetzungsmöglichkeit auf, von der Sie und Ihre Verwaltung profitieren. Gemeinsam mit allen Partner-Kommunen und -Kreisen, in einem „Baukasten für standardisierte Prozesse“, evaluieren wir Prozesse, identifizieren und priorisieren Inhalte zur Umsetzung in Gebärdensprach-Animationen. Diese werden dann nach der Produktion in Form von Modulen in einem variabel nutzbaren Baukasten direkt einsetzbar sein.

Teilnahme und Beteiligungsangebot:
Wir gewährleisten und ermöglichen mit einer fairen Preisgestaltung gestaffelt nach Einwohnerzahl die Teilnahme von kleinen bis großen Kommunen und Kreisen. Sie haben Interesse an der Beteiligung, Entwicklung und Unterstützung des Kommunalen Gebärdensprach-Avatars? Dann mailen Sie bitte unter Nennung der Einwohnerzahl Ihre Beteiligungsangebotsanfrage an Herrn Ingmar Dorp unter dorp@charamel.com. Hiermit tätigen Sie keinen Kauf, sondern bekunden ein unverbindliches, allgemeines Interesse. Dies verschafft uns einen Überblick über die Menge an Interessierten, denn eine Umsetzung ist abhängig von der final am Vorhaben mitarbeitenden Anzahl von Kommunen und Kreisen. Auch bei Zurücksenden des unterschriebenen Angebots entstehen erst dann Kosten, wenn das Projekt zustande kommt.

Erfahren Sie mehr in unserem FAQ-Avatar unter https://gebaerdensprach-avatar.charamel.de und in unserem kostenlosen Info-Webinar mit Gebärdensprachdolmetscher am Di. 22.11.22 um 14:30 Uhr (ca. 45 Min.) - Anmeldung (siehe unten oder klicken Sie hier):